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Brief an Eltern und Erziehungsberechtigte

17. 12. 2020

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

 

wenn uns das Virus in den letzten Monaten eines gelehrt hat, dann, dass nichts wirklich planbar ist. Vor noch nicht einmal zwei Wochen gaben zumindest in Niedersachsen sinkende Infektionszahlen Anlass zu der Hoffnung, dass vor Weihnachten keine Planänderungen für die Schulen im Land notwendig sein würden. Die rasante Entwicklung des Infektionsgeschehens hat uns hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der vergangenen Woche war deshalb auch der Bildungsbereich aufgefordert, schnell einen Beitrag zu verringerter Mobilität und zu weiteren Kontaktbeschränkungen zu leisten. Die für die Vorweihnachtswoche getroffene Regelung war nach zügiger, aber dennoch sorgfältiger Abwägung die einzige, die rechtssicher und zeitgerecht umgesetzt werden konnte. Nicht ohne Grund haben viele andere Bundesländer inzwischen nachgezogen und verfolgen einen ähnlichen Weg.

 

Jetzt gilt es, gemeinsam nach vorne zu schauen und die Zeit nach den Weihnachtsferien in den Blick zu nehmen. Mein erklärtes Ziel ist es, mehr Planungssicherheit in einer kaum planbaren Lage zu schaffen. Dieser Herausforderung wollen wir uns mit Blick auf das neue Jahr stellen. Nach Einschätzung des Landesgesundheitsamtes sehen wir uns im Januar aller Voraussicht nach mit einer Situation konfrontiert, die keine gesicherte Aussage über den tatsächlichen Inzidenzwert zulässt. Diese Unsicherheit liegt darin begründet, dass zwischen Weihnachten und Neujahr durch die Schließung von Arztpraxen und Laboren insgesamt weniger getestet wird. Wir werden darauf vorausschauend reagieren und im Januar eine Art „Sicherheitsnetz“ einziehen, über das ich Sie heute schon informieren möchte, um Ihnen größtmögliche Planungssicherheit zu geben.

 

Für die Zeit vom 11.01.2021 bis zum Halbjahreswechsel planen wir folgende „Übergangsregelung“, auf die Sie sich bitte einstellen:

 

  • Primarbereich: Szenario A mit Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht 2 (Szenario B bei Betroffenheit durch eine Infektionsschutzmaßnahme für mind. eine Klasse / Lerngruppe)
  • Sekundarbereiche I/II: Szenario B (Ausnahme: Der Abiturjahrgang wechselt nur bei eigener Betroffenheit, verbleibt sonst im Szenario A und trägt MNB im Unterricht.)

 

Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wollen wir dann zum bereits bekannten Stufenplan und damit zum inzidenzbasierten und differenzierten System zurückkehren. Wir werden den Plan um eine Definition des Szenarios C (Schulschließung mit Distanzunterricht) erweitern und prüfen darüber hinaus, ob eine Veränderung der Grenzwerte für die Sekundarbereiche I und II angebracht ist. Damit bleiben wir bei dem, was sich in Niedersachsen bewährt hat, justieren ggf. einzelne Stellschrauben nach und werden Ihnen den angepassten Plan im Januar zukommen lassen.

 

Nun aber wirklich: Bei allen Herausforderungen in dieser Zeit – Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein paar erholsame Tage für Sie und Ihre Familien!

 

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

 

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