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PRÄSENZPFLICHT IN SCHULEN WIRD AUSGESETZT

14. 12. 2020

Kultusminister Tonne zur Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vor Weihnachten im Bildungsbereich.

 

Die Ergebnisse der heutigen Bund-Länder-Beratungen knüpfen im Bildungsbereich an die für Niedersachsen bereits vergangene Woche getroffenen Regelungen an: Die Präsenzpflicht im Schulbereich wird ausgesetzt, damit insbesondere durch eine Verringerung der Mobilität von Eltern, Kindern und Jugendlichen ein relevanter Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion geleistet wird. Diese Regelung gilt bereits ab dem morgigen Montag und damit zwei Tage vor dem weitgehenden „Lockdown“ in anderen Lebensbereichen, wie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont:

„Mit dieser Linie kann die Schule effektiv heruntergefahren werden. Es gilt die Botschaft: Alle, die zu Hause bleiben können, sollen auch zu Hause bleiben und dort lernen. Dafür reicht es, das Fernbleiben der Kinder formlos per Telefon, Mail oder auf Papier gegenüber der Schule anzuzeigen. Damit ab Mittwoch die Schulen dann weitestgehend leer sind, werden alle Tests, Klassenarbeiten und Klausuren ab Mittwoch abgesagt. Für Versetzungen oder Abschlüsse zwingend notwendige Arbeiten müssen verschoben werden

Dessen unbenommen bleiben die Schulen für diejenigen geöffnet, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben. Das ist eine schlanke Lösung, insbesondere für das Problem der Notbetreuung mit all ihren Nachteilen. Dass andere Länder diesen Weg nach uns auch beschritten sind, zeigt, dass das für die aktuelle Lage unter Abwägungen aller Faktoren die beste Regelung ist.

 

Mir ist sehr bewusst, dass die kommenden Wochen für alle Beteiligten anstrengend werden. Ich bedanke mich im Namen der Landesregierung bei allen Beteiligten – bei

den Lehrkräften,

den Erzieherinnen und Erziehern,

den Schul- und Kitaleitungen,

den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

den Sozialassistentinnen und Sozialassistenten,

den Verwaltungskräften,

den Eltern und Erziehungsberechtigten

- im Voraus dafür, dass sie diese Herausforderung erneut erfolgreich stemmen werden. Und ich bedanke mich ausdrücklich bei den Kindern und Jugendlichen, die wieder vor eine große Probe gestellt werden.

Denn: Vor allem für viele Kinder und Jugendliche, die nun fast vier Wochen lang wieder deutlich weniger Kontakte mit ihren Freundinnen und Freunden haben dürfen, wird die kommende Zeit erneut sehr schwierig. Wir alle dürfen nicht vergessen, dass Kontakteinschränkungen gerade für junge Menschen eine enorme Belastung sind. Kinder brauchen Kontakt und Austausch, Nähe und soziale Interaktion. Der Wegfall von Sport im Verein, Musikunterricht, Kultur und Unterhaltung außerhalb der eigenen vier Wände kommen als Negativfaktoren dazu.

Wir sind daher gut beraten, achtsam mit den Kinder und Jugendlichen umzugehen und deren besondere Belange stärker in den Fokus zu rücken. Wir werden aus diesen Gründen unsere innerschulischen Beratungsangebote weiter stärken, aber auch die Schulpsychologie stärker für Eltern nutzbar machen, damit diese Tipps für den Umgang mit der anhaltend schwierigen Lage erhalten. Zudem möchten wir die Beteiligungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler ausbauen.

Und für uns alle gilt, dass wir die Einwendungen, Hinweise und Nöte der Kinder und Jugendlichen ernst nehmen und hinhören müssen. Ich werde daher meinen Austausch mit dem Landesschülerrat noch einmal deutlich ausbauen und auch alternative Formate des Dialogs entwickeln.

Die Kinder und Jugendlichen haben in der Krise ausgezeichnet mitgezogen und ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Auch bei ihnen sollten wir uns daher häufiger bedanken, denn ein Großteil der zwingend notwendigen Maßnahme beeinträchtig vor allem ihren Alltag und ihr Leben.

 

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